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Wo Zukunft ein Zuhause findet

Wo Zukunft ein Zuhause findet

Im Juni 2026 begannen die Bauarbeiten. Läuft alles nach Plan, wird dort in acht Monaten ein modernes zweigeschossiges Gemeinschafts- und Trainingszentrum mit einer Gesamtfläche von mehr als 330 Quadratmetern entstehen.

Mit dem Bau der neuen Main Hall in Mpigi entsteht weit mehr als nur ein Gebäude. Es entsteht ein Ort, an dem Frauen und Mädchen lernen, arbeiten, sich austauschen und ihre Zukunft selbst gestalten können.

Die Gejja Women Foundation hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Zentrum für Frauenförderung in Uganda entwickelt. Allein 2025 erreichten ihre Programme bereits mehr als 100.000 Menschen. Doch die vorhandenen Räume sind längst zu klein geworden. Trainings müssen auf mehrere Räume verteilt werden, größere Veranstaltungen sind kaum möglich, und auch die Produktion unserer Safe-Girl-Hygienebinden stößt an ihre Grenzen. Und genau hier setzt das neue Projekt an.

Ein Gebäude mit vielen Funktionen

Die Main Hall wird ein modernes zweigeschossiges Gemeinschafts- und Trainingszentrum mit einer Gesamtfläche von mehr als 330 Quadratmetern. Im Erdgeschoss entstehen großzügige Produktions- und Schulungsräume für die Herstellung wiederverwendbarer Menstruationshygieneartikel. Hinzu kommen Lagerflächen, Umkleideräume und Arbeitsbereiche für praktische Trainings.

Im Obergeschoss entsteht die eigentliche Main Hall. Sie bietet Raum für bis zu 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Ergänzt wird sie durch Büroräume, Sanitäranlagen und Begegnungsflächen für Austausch und gemeinsames Lernen.

Warum dieses Projekt notwendig ist

Der bisherige Produktionsraum umfasst nur rund 41 Quadratmeter. Dort arbeiten bereits heute acht Näherinnen an elf Nähmaschinen, Schneidetischen und Lagermaterial auf engstem Raum. Praktische Schulungen können deshalb nur in sehr kleinen Gruppen stattfinden. Gleichzeitig wächst die Nachfrage nach Trainings, Workshops und Veranstaltungen kontinuierlich. Partnerorganisationen, Schulen und Gemeinden fragen immer häufiger nach Angeboten der Gejja Women Foundation. Die neue Main Hall schafft die Infrastruktur, die für die nächste Entwicklungsstufe unserer Arbeit dringend benötigt wird.

Mit dem neuen Zentrum will die Gejja Women Foundation:

  • die Produktionskapazitäten deutlich erweitern,
  • sichere und professionelle Arbeitsplätze schaffen,
  • mehr Frauen und Mädchen ausbilden,
  • größere Trainings und Veranstaltungen ermöglichen,
  • alle Gejja-Programme unter einem Dach zusammenführen.

Die Main Hall wird künftig Heimat für das Safe-Girl-Programm, Unternehmerinnen-Trainings, Start-up-Förderungen, Nähkurse sowie zahlreiche Gemeinschaftsveranstaltungen sein.

Die erwartete Wirkung

Schon unmittelbar nach der Fertigstellung werden sich die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen deutlich verbessern. Gleichzeitig können künftig Schulungen für deutlich größere Gruppen angeboten werden. Langfristig wird die Main Hall zu einem regionalen Zentrum für Bildung, wirtschaftliche Entwicklung und Frauenförderung werden. Frauen erwerben dort Wissen, praktische Fähigkeiten und Selbstvertrauen – Voraussetzungen für ein eigenes Einkommen und ein selbstbestimmtes Leben.

„Die Main Hall ist für uns weit mehr als ein Gebäude. Sie schafft Raum für Bildung, wirtschaftliche Unabhängigkeit und persönliche Entwicklung. Unser besonderer Dank gilt der Fürsorge- und Bildungsstiftung, die als größter Förderer dieses Projekt überhaupt möglich macht. Ihre Unterstützung wird das Leben vieler Frauen und Mädchen nachhaltig verändern“, sagt Rebecca Trienekens-Domrös, Geschäftsführerin Gejja e.V.

Auch in Uganda ist die Vorfreude groß. Angella Marjorie, Gründerin des Projekts: „Jeden Tag erleben wir Frauen, die lernen, wachsen und neue Perspektiven entwickeln. Die Main Hall wird uns ermöglichen, noch viel mehr Menschen zu erreichen und ihnen echte Chancen für die Zukunft zu eröffnen.“

Der Bauablauf

Nach einem umfangreichen Auswahlverfahren wurde das Bauunternehmen WAP Engineering Ltd. mit der Umsetzung beauftragt. Die Bauzeit beträgt rund acht Monate. Mit dem ersten Spatenstich im Juni 2026 haben die Arbeiten begonnen. Schritt für Schritt entstehen nun Produktionsräume, Trainingsbereiche, Büros und die große Main Hall, die künftig das Herzstück der Arbeit in Mpigi sein wird.

Das gesamte Gejja-Team ist stolz auf dieses Projekt. Rebecca Trienekens-Domrös: „Es ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einer Zukunft, in der Frauen und Mädchen in Uganda ihre Chancen selbst gestalten können.”

Unterstützung in den sozialen Medien

Der Erfolg von sozialen Projekten entscheidet sich immer auch in den sozialen Medien. Wichtig ist daher die schnelle Verbreitung von Themen. Kreativität und Zuverlässigkeit sind hier gefragt. Und genau dabei kannst Du uns helfen.

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