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Für mehr Wohlbefinden und bessere Leistungen

Für mehr Wohlbefinden und bessere Leistungen

Die Aushubarbeiten für die beiden neuen Gebäude sind fertig. Im Februar werden die Fundamente errichtet und die ersten Wände hochgezogen.

Die Gejja Women Foundation errichtet in Bulyasi ein Ausbildungszentrum. Mitte 2023 wurde das erste von drei Gebäuden fertig. Neben lang ersehnten sanitären Einrichtungen wie Duschen und Toiletten sind dort auch ein Schulungsraum und Unterkünfte für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Gejja Acceleration Program untergebracht. 2024 sollen zwei weitere Gebäude entstehen, die unter anderem ein ganz besonderes Ziel verfolgen: Damit will die Gejja Women Foundation das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiter erhöhen und somit die Produktivität in den Werkstätten und auf der Farm steigern.

Das Zuhause der Gejja Women Foundation ist Bulyasi, ein kleiner Ort mitten im Nirgendwo. Wer dorthin will, braucht entweder ein Motorrad – ein Boda Boda – oder er muss gut zu Fuß sein. Das Boda Boda war und ist vor allem auf dem Land das einzige erschwingliche Verkehrsmittel, denn Fahrten mit einem Taxi sind nicht nur für die Gejja-Beschäftigten viel zu teuer. Busse sind auch keine Option, weil sie unzuverlässig sind und oft täglich ihre Preise ändern.

Doch seit der Benzinpreis im Land steigt, können sich viele Menschen auch keine Fahrten mit dem Boda Boda mehr leisten. Wenn sie zu ihrem Arbeitsplatz wollen, müssen sie sich zu Fuß auf den Weg machen. Und dieser Weg ist oft sehr lang. „Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter laufen dann bis zu 30 Kilometer, ehe sie in Bulyasi sind“, sagt Gejja-Co-Founderin Raynard Ndagire Gorret. Das bedeute, dass sie mitten in der Nacht aufstehen müssen, damit sie pünktlich um 7 Uhr ihre Arbeit aufnehmen können.

Solche Fußmärsche zehren an den Kräften. „Für die Arbeit in der Produktionswerkstatt für wiederverwertbare Binden und vor allem für die schweißtreibende Feldarbeit auf der Farm brauchen wir aber ausgeschlafene, kraftvolle Menschen,“ sagt Raynard.

Doch jetzt ist bald Schluss mit den Fußmärschen. Weil ihnen das Wohlergehen ihrer Beschäftigten am Herzen liegt, lassen die Organisatoren zwei Gebäude errichten, in denen auch Schlafplätze für die Frauen und Männer geplant sind, die in den Dörfern rund um Bulyasi leben.

Die Aushubarbeiten wurden im Januar abgeschlossen. Derzeit entstehen die Gebäude. Raynard: „Der Bau des ersten Blocks hat wesentlich dazu beigetragen, unsere Gemeinschaft zu fördern. Die Entscheidung, unser Ausbildungszentrum nun um zwei Blocks zu erweitern, beruht auf unserer Verantwortung gegenüber unserem Team.“ Schon allein die Vorstellung, wie sich dieser Fortschritt auf das Leben der Beschäftigten und damit verbunden auch auf die Gemeinden auswirkt, in denen sie leben, erfüllt Raynard mit großer Freude.  „Diese Veränderungen werden ein weiterer wichtiger Schritt für unsere Gemeinschaft sein.“

Und wenn man sich den Ort anschaut, an dem sich die Frauen früher trafen, sieht man deutlich, worüber sich Raynard freut: Die alte Hütte (Foto unten) war sehr klein und durch ihr Blätterdach drang Regen ein.

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