Anfang Februar erlebte das Team in Mpigi einen Albtraum: Nachts waren Diebe auf dem ungeschützten Gelände eingebrochen und hatten alles gestohlen, was wertvoll und wichtig war wie Telefone, Computer, Bargeld und große Mengen an Haushaltsmaterialien.
Damit sich dieser Albtraum nicht wiederholt, wurde jetzt ein Projekt vollendet, das bereits vor drei Jahren seinen Anfang genommen hatte: In Kooperation mit der katholischen Hilfsorganisation Malteser hatte das Team mit dem Bau eines Sicherheitszauns begonnen. Doch das Vorhaben war immer wieder ins Stocken geraten, weil die Kosten nicht zu stemmen waren.
Dass die Investition beträchtlich war, machen die Zahlen deutlich: 2,10 Meter hoch und fast 1200 Meter lang umfasst der Schutzzaun heute ein Gelände von rund zehn Hektar. Eine mächtige, nur schwer überwindbare Stacheldrahtrolle sichert den Zaun oben ab. Auch der teilweise sumpfige Boden brachte Probleme: Um den Zaun fest zu verankern, musste alle drei Meter ein Betonpfosten in den Grund gerammt werden. Hinzu kamen die Kosten für ein stabiles Eingangstor, das zusätzlich Schutz verspricht und ungebetene Gäste fernhält.
Seit Mitte Juni ist das Projekt nun fertig. Darüber ist die Freude verständlicherweise groß. „Wir sind alle sehr dankbar für diesen Sicherheitszaun“, sagt Gejja-Gründerin Marjorie Angella Atuhur. Nun könne die Mannschaft endlich wieder ruhig schlafen.