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Volunteer Alice Steger: Mit kleinen Mitteln große Veränderung bewirken

Volunteer Alice Steger: Mit kleinen Mitteln große Veränderung bewirken

Freude und Spaß erlebt Alice Steger immer wieder bei den Informationsveranstaltungen mit jungen Mädchen, denn die sind genauso begeistert wie die Studentin aus Österreich.

Was veranlasst eine 23jährige Innsbruckerin, die erfolgreich Molekulare Medizin studiert hat, als Volunteer bei Gejja zu arbeiten? Alice Steger muss nicht lange nachdenken: „Es hat sich falsch angefühlt, in der Medizin an Themen zu forschen, während die meisten Menschen auf der Welt nicht einmal Zugang zu den bereits erhältlichen medizinischen Mitteln haben.“ Ihr wurde klar, dass sie in einem Bereich arbeiten möchte, in dem sie Veränderungen bewirken und Menschen helfen kann. Als sie schließlich über einen Freund Gejja kennenlernte, war sie sofort begeistert.

„Ich bin hier bei Gejja nicht nur um zu helfen, sondern auch um zu lernen“, sagt Alice. Anfangs in alle Projekte involviert, landete sie schließlich bei „Women start-ups“, wo sie Abläufe optimiert, digitalisiert und als Mentorin Frauen in ihrem Business unterstützt. Darüber hinaus ist sie unter anderem am Acceleration Program und dem Adult Education Program beteiligt.

„Es fühlt sich mittlerweile für mich und meine Arbeitskolleginnen so an, als wäre ich schon seit Jahren hier“, erzählt Alice. Der enge Kontakt zu den Frauen, ihre berührenden und oft harten Geschichten, bewegen sie immer wieder aufs Neue. „Das macht mich wütend, aber gibt mir auch viel Motivation weiter zu arbeiten“, bekräftigt sie. Und: „Hier wird mit den kleinen Mitteln, die man hat, versucht, Veränderung zu schaffen“, sagt sie. Was sie besonders beeindruckt? Ganz klar: „Die Leidenschaft und Stärke der Frauen bei Gejja.“

Ihre Zeit bei Gejja bestärkt Alice in ihrem Wunsch, sich auch in Zukunft für Frauenrechte einzusetzen. Sie will ihr Privileg nutzen, um anderen zu helfen. In Berlin will sie ihr Soziologie-Studium fortsetzen, das sie in Innsbruck begonnen hat. Aber sie weiß auch: In Uganda hat sie ein zweites Zuhause gefunden, die Menschen dort seien „wie eine Familie“ für sie.   

Unterstützung in den sozialen Medien

Der Erfolg von sozialen Projekten entscheidet sich immer auch in den sozialen Medien. Wichtig ist daher die schnelle Verbreitung von Themen. Kreativität und Zuverlässigkeit sind hier gefragt. Und genau dabei kannst Du uns helfen.

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