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Von Null auf Zukunft – Frauen starten durch

Wer nichts hat, braucht mehr als Mut. Man braucht auch eine Chance. Genau die gibt Gejja. Im Women Start-Up-Programm werden Frauen zu Gründerinnen: Witwen. Teenager-Mütter. Frauen ohne Schulabschluss. Die meisten dieser Frauen besitzen oft nichts: kein Kapital, keine Ausbildung und oft auch keine Unterstützung. Aber sie haben eine Idee – und die Gejja Women Foundation hilft beim Start. Die Frauen lernen rechnen, planen, verkaufen. Sie bekommen nicht nur Mut – sie bekommen auch Mentorinnen, Startkapital und eine Idee zum Wachsen.

Seit Mai nehmen neue Projekte richtig Fahrt auf. SESMO zum Beispiel. SESMO steht für „Save Environment Save Money”. Dahinter verbirgt sich die umweltfreundliche Produktion von Briketts, die unter anderem aus Sägemehl und Holzkohle bestehen. Die Maschinen in Kavule laufen, das Team sprüht vor Energie.

Auch das neue Bambus-Start-up ist bereit: Aus dem natürlichen Rohstoff wollen die Gründerinnen langlebige Produkte schaffen – ökologisch, marktfähig und stark nachgefragt. „Ich hätte nie gedacht, dass meine Hände einmal ein eigenes Produkt herstellen. Jetzt glaube ich an mich“, sagt Kavuma George, eine der Gründerinnen.

Und dann ist da noch Kawowo Naturseife – mit dem Ziel, Hygiene in der Region zu verbessern. Handgemachte Seifen aus einfachen Zutaten. Für saubere Hände und saubere Geschäfte.

Und es geht weiter: Angel Nankabirwa, die zum Start-up-Team Team der Gejja Women Foundation zählt, und Volunteer Lisa Hensel besuchten jüngst zwei weitere Start-ups, die jetzt richtig durchstarten – den Hühnerhof Birungi Layers in Bukakala und das Mwavu-Wasserprojekt.

Was früher den Frauen fehlte, ist jetzt da: Selbstvertrauen, Struktur und Perspektive. Gejja zeigt: Ein Unternehmen kann klein anfangen – aber Großes bewirken.