Von Kanada nach Uganda: Drei Monate verbrachten Volita Yego und Carolina Diaz in Mpigi. Drei Monate, in denen die beiden jungen Frauen mit ihrer grenzenlosen Begeisterung und ihrem Fachwissen im Team viel bewirkten. Sie waren als Freiwilligen im Rahmen des HerStart-Programms von Challenge International nach Uganda gekommen. Als sie das Land wieder verließen, blieb mehr als das Ergebnis ihrer Arbeit, es blieben auch viele Freunde zurück.
Youth Challenge International (YCI) ist eine globale Jugendentwicklungsorganisation mit Sitz in Kanada. Ihr Ziel: Sie will mit dem Engagement junger Menschen einen positiven Wandel in der Gesellschaft bewirken. YCI ist davon überzeugt, dass Jugendliche eine wichtige Rolle bei der Lösung globaler Herausforderungen spielen. Ihre Programme legen den Schwerpunkt auf die Schaffung nachhaltiger Lösungen in den Bereichen Lebensunterhalt, Gesundheit, Führung und Umwelt.
Die Organisation ist in verschiedenen Ländern tätig, darunter in Tansania, Ghana, Mosambik, Costa Rica und Uganda. Sie arbeitet oft mit lokalen Gemeinschaften und Organisationen zusammen. Im Fokus stehen Themen wie Ungleichheit, Gesundheitsdisparitäten und Umweltprobleme. Durch Initiativen wie das HerStart-Programm fördert YCI soziales Unternehmertum unter Frauen, um dauerhafte wirtschaftliche Auswirkungen zu erzielen.
YCI vergibt internationale Stipendien und Praktika, um interkulturelle Zusammenarbeit und praktische Erfahrungen in globalen Entwicklungsanstrengungen zu fördern. Ein Angebot, das auch Volita Yego und Carolina Diaz begeisterte, weil sie damit ihren Wunsch, etwas zu bewirken, vor Ort umsetzen konnten.
Während ihres Aufenthalts in Mpigi arbeiteten die beiden eng mit dem Team der Gejja Women Foundation zusammen und engagierten sich in Projekten zur Frauenförderung, Aufklärung über Menstruationshygiene und Entwicklungsinitiativen in Gemeinden. Dank ihrer Mitarbeit konnten Schulungsmaterialien und innovative Lehrmethoden verfeinert werden, die die Bildungsprogramme der Gejja Women Foundation nachhaltig verbesserten. Doch auch mit praktischen Fähigkeiten begeisterten Carolina und Volita das Gejja-Team – zum Beispiel mit dem Bau einer Kompostgrube. Und sogar an die Produktion von Kräutermedizin wagten sich die beiden Kanadierinnen.
„Die Arbeit von Volita und Carolina hat uns und die umliegende Gemeinschaft spürbar beeinflusst“, sagt Gejja-Gründerin Marjorie Angella Atuhur. So hätten sie zum Beispiel schnell erkannt, wie sich interne Prozesse effizienter gestalten lassen. Die von ihnen eingeführten Methoden hätten die Arbeit in den Gemeinden verändert und den Weg für zukünftige Partnerschaften geebnet.
Doch nicht nur für das Gejja-Team war die Arbeit der beiden Frauen ein aufregendes Erlebnis. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort, lernten Volita und Carolina, sich flexibel auf neue Situationen einzustellen und entwickelten ein tiefes Verständnis für kulturelle Unterschiede. Die Freundschaften, die sie in Uganda schlossen, und die Menschen, deren Leben sie berührten, veränderten ihre Sichtweise auf die Welt für immer. Diese wertvollen Erfahrungen können ihre zukünftige Arbeit nachhaltig beeinflussen.
„Die Zusammenarbeit mit Volita und Carolina unterstreicht die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit für die Erreichung nachhaltiger Entwicklungsziele“, sagt Marjorie. Die Gejja Women Foundation blicke nun mit Vorfreude auf die Weiterführung der begonnenen Projekte und mögliche zukünftige Kooperationen.